Steinmetzbrot
Zutaten
- 500 g Steinmetz-Bauernmehl
- 1 TL Salz
- 40 g Hefe
- 1 TL Öl
- 1 Pr Zucker
- 2½ dl Wasser
Zubereitung
Die Hefe wird nach Vorschrift in einer Tasse mit einer Prise Zucker und 5 Esslöffeln lauwarmem Wasser übergossen und dann mit einem Teelöffel Öl gut umgerührt. Man lässt sie 15 Min. stehen bis der kleine Vorteig aufgegangen ist. In eine Teigschüssel wird das mit dem Salz vermischte Mehl zum Kranz gesiebt. Der aufgegangene Vorteig wird dann in die Kranzmitte gegeben, mit dem Mehl von aussen her gut vermischt und mit soviel lauwaremem Wasser angefeuchtet, dass ein fester, feuchter Teig entsteht, den man 10 Min. tüchtig knetet, bis er schön glatt ist. Diesen Teig stellt man (mit einem Tüchlein zugedeckt) ins warme Wasserbad und lässt den Teig dort ums Doppelte aufgehen. Den aufgegantenen Brotteig formt man mit leichter Hand zu einem länglichen Brot, das in die gut ausgefettete und bemehlte Cakesform gelegt wird. (Die Form sollte nur ? hoch mit Teig gefüllt sein!) In der Form lässt man den Teig noch einmal an der Wärme leicht aufgehen. Zum Backen des Steinmetzbrotes wird der Backofen auf starker Stufe (270-300°C) Ober- und Unterhitze 10 Min. vorgeheizt. Dann schiebt man die Form auf die zweitunterste Rille in den vorgeheizten Backofen, schaltet die Oberhitze aus und lässt das Brot die ersten 20 Min. bei 220°C bis 250°C nur mit Unterhitze backen. Nach 20 Min. schaltet man auch 220°C Oberhitze ein und bäckt das Brot noch solange, bis sich eine schöne dunkelbraune Kruste gebildet hat. Die ganze Backzeit beträgt ca. 60 Min. Gegen den Schluss hin kann man die Oberhitze wieder etwas drosseln, damit das Brot auf der Oberseite nicht allzu dunkel wird. Nach einer Stunde macht man die Backprobe: Bleibt die in der Mitte eingesteckte Stricknadel beim Herausziehen sauber und trocken und hat sich rundum (auf der Unterseite!) eine schöne kräftige Kruste gebildet, dann ist das Brot durchgebacken. Es wird (noch heiss!) auf der Oberseite mit Salzwasser bepinselt, dann aus der Form gehoben und zum Auskühlen auf ein Teiggitter gelegt. Sobald das Brot erkaltet ist, dürfen Sie Ihre Neugier stillen: Schneiden Sie mit einem scharfen Sägemesser eine Scheibe davon ab, und Sie werden beglückt feststellen, dass das schmackhafte kräftige Brot unter der Kruste schön gleichmässig locker und gut durchgebacken ist. Am zweiten und am dritten Tag schmeckt es natürlich noch besser! Mit frischer Butter bestrichen ist es etwas Köstliches, an dem sich die ganze Familie freut, weil es hausgemacht ist!