Holunderblütensirup
Zutaten
- 2 Stk Holunderblüten
- ¾ l Wasser
- 25 g Zitronensäure
- 1 kg Zucker
- 1⅕ l Fertigprodukt
Zubereitung
Die Blütendolden nicht waschen, sondern nur ausschütteln, von Insekten befreien und in einen grossen Topf oder ein anderes Gefäss mit Deckel geben. Wenn man in einen weissen Eimer sammelt, springen lichtliebende Insekten, die eventuell noch in den Dolden stecken, gern an den Eimerrand und lassen sich so leichter vertreiben.
Wasser und Zitronensäure dazugeben. Falls Blüten aus der Flüssigkeit ragen, z.B. mit einem Teller zudecken. 1-3 Tage zugedeckt im Dunkeln stehen lassen.
Täglich umrühren. Zucker dazugeben. Weitere 4-6 Tage zugedeckt im Keller stehen lassen und täglich umrühren. Sobald der Zucker aufgelöst ist, Flüssigkeit filtrieren (z.B. durch ein sauberes Tuch).
Abfüllen
Variante 1 (geschmacklich am besten): Den Sirup in Plastikflaschen abfüllen und einfrieren.
Variante 2: Den Sirup in saubere Flaschen so abfüllen, dass noch 1cm Luft bis zum Verschluss ist. Diesen letzten Freiraum mit Alkohol (zum Beispiel mit einer Spritze ohne Nadel) vorsichtig randvoll auffüllen, so dass er beim Verschliessen rausspritzt. (Brille tragen!)
Variante 3: Den Sirup aufkochen und in saubere Bügelflaschen bis ½cm unter dem Rand füllen, Flasche verschliessen und ½h bei 80°C im Ofen (wenn möglich mit Dampf) sterilisieren.
Aufbewahren
Stehend im Keller lagern und nicht schütteln. Dann hält er sich mindestens bis zur nächsten Holunderblüten-Ernte.
Einmal geöffnete Flasche im Kühlschrank aufbewahren.
Geniessen
Sirup je nach Geschmack mit der 7- bis 10-fachen Menge Wasser verdünnen.
Verderb-Test
Die im Sirup enthaltenen Pollen bilden eventuell eine flockige Wolke. Das ist kein Zeichen von Verderb. Schimmel (der sich frühestens nach einem Jahr bilden würde) zieht Schlieren. Wenn man sich unsicher ist, ob der Sirup, den man gerade öffnen will, nicht doch schlecht geworden sein könnte, folgender Test: Flasche ein Bisschen schütteln (den ersten Schluck eventuell vorher wegkippen). Pollen verteilen sich wieder und sorgen für eine milchige Farbe. Schimmel bleibt schlierig. Ausserdem entwickelt er einen säuerlich-gärigen Geschmack.